11.12.2024 | News

Sport Mathis Fighters feiern ihr Vereinsjubiläum beim Oldies-Cup in Kitzbühel

11.Dez..2024 | News

Anlässlich des 45-jährigen Vereinsjubiläums der Sport Mathis Fighters, organisierte Obmann Kurt Landl am vergangenen Wochenende die Teilnahme beim international besetzten Oldies-Cup in Kitzbühel.

Der Wochenend-Trip für den 16-Mann-Kader der SC Hohenems Altherren begann bereits am Freitagnachmittag mit der Fahrt im Reisebus von „Amann Reisen“ Richtung Kitzbühel. Busfahrer Hansi Landl sorgte für die sichere An- und Rückreise der Fighters. Ebenfalls mit an Bord waren mit Jürgen Amann einer der Gründerväter der Sport Mathis Fighters und mit Horst Mathis der langjährige Hauptsponsor und Unterstützer des Vereins, welche der Mannschaft vor Ort moralisch und auch tatkräftig auf der Spielerbank Support leisteten.

Bevor die Fighters den Oldies-Cup mit dem ersten Spiel am Samstagmorgen lancierten, gab es am Freitagabend noch das Jubiläums-Dinner im Restaurant Zinnkrug in der Innenstadt von Kitz, natürlich mit vorgegebener Nachtruhe um 23 Uhr, mussten die Fighters ja fit sein für den Turnierstart am nächsten Tag.

Pünktlich um 09 Uhr am Samstagmorgen starteten die Sport Mathis Fighters dann top motiviert in das Eröffnungsspiel des Oldies-Cup, mit einem aus zehn Teams bestehenden internationalen Teilnehmerfelds, im Sportpark Kitzbühel. Dabei duellierten sich die Fighters mit dem deutschen Team “Ottobrooklyn Oldboys“. Nach anfänglicher Nervosität kamen die Hohenemser immer besser ins Spiel und sorgten mit einem 3:1 Sieg nicht nur für einen vollen Erfolg im Ländervergleich mit den geliebten Nachbarn, sondern auch für einen perfekten Start ins Turnier.

Im zweiten Spiel des Grunddurchgangs hatte man mit dem Team “CzechoSlovakia“ aus Tschechien bereits das erste richtige Kaliber vor der Brust und dementsprechend fokussiert gingen die Hohenemser-Jungs in die Partie. Mit einer sauberen Defensivleistung und vielen Big-Saves von Hohenems-Keeper Jan Prager konnte man sich einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen, welchen die Fighters jedoch leider nicht über die Ziellinie bringen konnten, war der Druck der Tschechen in der Schlussphase einfach zu hoch. Am Ende leuchtete ein 2:2 Unentschieden von der Anzeigetafel des Sportparks.

Mit dem Selbstvertrauen von drei Punkten aus den ersten beiden Spielen und bis zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagen, lud dann im dritten Grunddurchgangsspiel das absolute Top-Team “Old Boys Budweis“ zum Tanz auf dem Kitzbüheler-Eis ein. Das tschechische Team, gespickt mit ehemaligen Eishockeyprofis, beispielsweise Frantisek Mrazek (45 Jahre alt / 194cm gross / 103kg) , welcher im Jahr 1995 vom NHL-Team “Toronto Maple Leafs“ gedraftet wurde und viele Jahre als Profi unter anderem in der AHL in den USA, sowie in den höchsten Ligen in Tschechien, Finnland und Deutschland tätig war oder Kamil Toupal (51 Jahre alt), welcher ebenfalls viele Jahre als Eishockeyprofi in der höchsten Liga in
Tschechien sowie 14 Jahre beim DEL2-Club “EV Landshut Cannibals“ in Deutschland seine Brötchen verdiente, um nur einige Hochkaräter zu nennen. Das Spiel begann mit Dauerdruck auf den Kasten von Fighters-Schlussmann Jürgen Benzer, welcher mit seinen zahlreichen Paraden seine Jungs anfänglich schadlos und im Spiel halten konnte. Doch mit Fortdauer der Partie musste sich auch “Bene“ den Budweiser-Edeltechniker beugen und so geriet man mit
0:2 in Rückstand. Die Fighters steckten jedoch nicht auf und konnten eine der wenigen Chancen nutzen und auf 1:2 verkürzen. Der Druck der Tschechen immer noch hoch, konnten sich die Fighters jedoch mehrere Entlastungsangriffe erarbeiten und durch eine Glanzleistung von Ems-Keeper Jürgen Benzer die Partie offenhalten. Die Sensation lag in der Luft, denn die Fighters hatten ein bis zwei Hundertprozenter auf der Schaufel, welche mit ein wenig Glück gut und gerne auch den Ausgleich bedeuten hätte können. Am Ende agierten die Routiniers aus Budweis und by the way auch die späteren Turniersieger, allerdings zu clever und setzten in den letzten Sekunden des Spiels, mit dem dritten Treffer, den Deckel auf den Topf und sorgten somit für die erste Turnierniederlage der Fighters.

Am zweiten Turniertag stand somit das “Do or Die“ Game gegen “Bili Tygri Liberec“, ebenfalls aus Tschechien, auf dem Programm. Die Tigers, bestückt mit sieben ehemaligen Eishockeyprofis, gingen als hoher Favorit in diese Begegnung und wurden ihrer Favoritenrolle auch mehr als gerecht. Bereits in den ersten Minuten stellten die Tschechen auf 0:3 aus unserer Sicht und sorgten somit für klare Verhältnisse. Die Fighters zollten den intensiven Spielen am Vortag etwas Tribut, hatten merkbar “schwere Beine“ und konnten leider nichts entgegensetzen. Am Ende platzte, mit einer 0:7 Niederlage gegen den späteren Finalisten Liberec, der Traum vom Halbfinale und es blieb das Platzierungsspiel um Platz 7.

Am frühen Sonntag Nachmittag holten die Fighters dann noch die letzten Körner aus dem Keller und boten dem tschechischen Team “HC Old Moravia“ ein packendes Duell um Platz 7. Aus einer Unachtsamkeit in der Defensive kassierten die Emser früh in der Partie den Rückstand zum 0:1. Aufgeben war aber keine Option, deshalb arbeitete das Team weiter und erzielte durch eine schöne Kombination ein Traumtor zum umjubelten Ausgleichstreffer. Dabei sollte es auch bis zur Schlusssirene bleiben und ein Penaltyschießen musste die Entscheidung herbeiführen. Leider hatten die Fighters das Glück nicht auf deren Seite und so musste man sich den Tschechen knapp geschlagen geben.

Aber einer im Emser Team sorgte doch noch für einen sogenannten Platz an der Sonne. Und zwar der Hexer zwischen den Pfosten, Jürgen Benzer, sicherte sich mit seinen tollen zahlreichen Big-Saves den Pokal und die Auszeichnung für den besten Keeper des Turniers. Herzliche Gratulation dafür Bene.

Ein wunderbares Turnier endete somit mit dem 8. Platz, vielen großartigen Eindrücken, sehr viel Spaß und Geselligkeit, ausgezeichnetes Teambuilding und der Erkenntnis, dass nicht nur der Anblick der Kitzbüheler Streif für Bewunderung sorgen kann, sondern auch einige ausgezeichnete ehemalige tschechische Eishockeyprofis mit feiner Klinge und abgeklärtem Spiel.

„Dieses Turnier bot einen würdigen Rahmen, um unser 45jähriges Vereinsbestehen der Sport Mathis Fighters gebührend zu feiern und unseren Hockeysport auf sensationellem Altherren-Niveau mit viel Spaß und Freude auszuüben. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Fighters recht herzlich beim Turnierveranstalter ARA-Sport, unter der Leitung von Thomas Raidl und Martin Amann, für dieses top-organisierte Turnier bedanken. Es war uns eine Ehre. Weiters möchte ich mich im Namen der Sport Mathis Fighters herzlich bei Horst Mathis und seiner Familie für die jahrelange Unterstützung bedanken, das ist nicht selbstverständlich und wissen wir sehr zu schätzen. Mein Dank geht auch an Jöri Amann und meinen Bruder Hansi, dass sie in Kitzbühel dabei waren und uns jederzeit tatkräftig unterstützt haben. Und last but not least, vielen Dank an mein Team der Sport Mathis Fighters für die Teilnahme an diesem großartigen Turnier. Das Teambuilding und der Gemeinschaftsgedanke haben mir gezeigt, dass es die Fighters noch lange geben wird und wir noch viele Jahre Spaß am gemeinsamen Hobby, dem Eishockeysport, haben werden“, so Fighters-Obmann Kurt Landl nach dem gemeinsamen Kitz-Abenteuer.

AH Hohenems Sport Mathis Fighters
Alexander Perera

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